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Unternehmensnachfolge

In den nächsten zehn Jahren sehen sich Schätzungen zufolge bis zu 700.000 kleine und mittlere Unternehmen mit der Frage der Nachfolge konfrontiert.
Die Übertragung des Betriebs auf den Nachfolger ist von wesentlicher Bedeutung für den Bestand eines Unternehmens und bedarf daher einer sorgfältigen Vorbereitung.

Bei der Regelung der Nachfolge müssen unterschiedliche Aspekte, z. B. verschiedene familiäre Interessen, die Qualifikation des Nachfolgers, betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte sowie steuer- und gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten berücksichtigt werden. Eine schlecht vorbereitete oder zu spät in Angriff genommene Unternehmensnachfolgeplanung kann die wirtschaftliche Existenz und die Versorgung des Übergebers und seiner Familie gefährden. So können z. B. aufgrund fehlender oder falsch geplanter erbrechtlicher Regelungen hohe Erbschaftsteuerzahlungen auf den Nachfolger zukommen, die entsprechende Liquiditätsprobleme für den Betrieb aufwerfen. Ein fehlendes Nachfolgekonzept kann aber auch bedeuten, dass im Ernstfall die Fortführung oder Verwertung des Firmenvermögens nicht gesichert ist und so die Werte aus der Sicht der Unternehmerfamilie und Arbeitsplätze aus der Sicht der Beschäftigten vernichtet werden.

Es ist daher für alle Beteiligten unbedingt notwendig, sich bereits frühzeitig mit der Unternehmensnachfolge und allen damit zusammenhängenden Fragen zu befassen.
Wir als Steuerberater können den Prozess der Unternehmensnachfolge kompetent begleiten.


Checkliste Unternehmerisübergabe

  • Legen Sie alle wichtigen Dokumente, Codewörter, Kontonummern oder Safekombinationen wiederauffindbar zurecht, damit,falls Ihnen unvorhersehbar etwas zustößt, der operative Geschäftbetrieb weiterlaufen kann.

  • Schreiben Sie ein Testament (eigenhändig oder notariell), datieren Sie es, stimmen Sie es auf die Gesellschaftsverträge ab.

  • Hinterlassen Sie einen Geschäftsbesorgungsvertrag, der verbindliche Handlungsanweisungen für verschiedene Szenarien vorsieht.

  • Betrauen Sie einen oder mehreren Vertrauten mit spezifischen Vollmachten beziehungsweise über einen Vorratsbeschluss mit Prokura.

  • Berücksichtigen Sie, dass für minderjährige Erben besondere Regelungen gelten.

  • Bedenken Sie, dass sich Gesellschaftsanteile nach dem Gesetz nicht automatisch vererben (GbR, OHO) bzw. eingezogen werden können (zum Beispiel GmbH, KG).

  • Machen Sie eine ungeschönte Bestandsaufnahme Ihres Unternehmens.

  • Analysieren Sie seine Stärken und Schwächen.

  • Bessern Sie nach, wo das Unternehmen Schwächen hat. Investieren Sie entsprechend.

  • Überlegen Sie vorab, in welche Richtung sich Ihr Unternehmen entwickeln soll.

  • Entwickeln Sie das beste interne Nachfolgemodell!

  • Suchen Sie den besten Nachfolger in Ihrer Familie. Entwerfen Sie dazu ein umfassendes Nachfolgerprofil.

  • Lassen Sie sich, wenn der designierte Nachfolger das Amt auch wirklich antreten möchte, auf seine Impulse und Vorschläge ein. Finden Sie eine gemeinsame Sprache.

  • Suchen Sie eine Regelung mit den und für die anderen Erben. Beachten Sie, dass die Anteile so verteilt sind, dass das Unternehmen  handlungsfähig bleibt und im schlimmsten Fall nicht von streitenden Familienstämmen blockiertwerden kann.

  • Erwägen Sie eine Anderung der Rechtsform.

  • Prüfen Sie einen Verkauf. Beachten Sie beim Verkauf, dass Sie vorschiedene Optionen haben, dass neben einer Privatperson auch ein strategischer Käufer oder ein Finanzinvestor ebenso wie ein bewährter Mitarbeiter als Käufer infrage kommt

  • Analysieren Sie die Vor- und Nachteile einer Stiftung. Prüfen Sie, ob eine kleine Aktiengesellschaft nicht ebenfalls ein Modell sein kann. Erwägen Sie ebenso ein Pachtmodell. Bestimmen Sie den Unternehmenswert, indem Sie möglichst nicht nur ein Bewertungsverfahren anwenden. Vergleichen Sie die Ergebnisse, ziehen Vergleichszahlen und -modelle hinzu.

  • Lassen Sie sich nach Festlegung des Ubergabemodells steuerlich beraten, so dass Sie auch ein steuerlich optimiertes Ubergabemodell finden. Regeln Sie Ihre Altersvorsorge und welche Rolle das Unternehmen dabei spielt. Lassen Sie los!

  • Suchen Sie sich rechtzeitig sinnvolle und spannende Aufgaben, die Sie nach dem Aussteigen aus dem Unternehmensalltag erfüllen.

  • Steigen Sie nach und nach aus, lassen Sie den Nachfolger mehr und mehr Verantwortung übernehmen.

  • Regeln Sie mit dem Nachfolger, wie lange er Ihre Begleitung wünscht und wie lange Sie ihn auch noch begleiten wollen.

  • Lassen Sie den Nachfolger eigene Akzente setzen. Stärken Sie ihm den Rücken. Führen Sie ihn offiziell bei Kunden und Mitarbeitern ein.


Haben Sie Fragen zum Thema Unternehmensnachfolge?
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!


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